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Asylgesetzrevision
Am 05. Juni lehnte die Schweizer Stimmbevölkerung das Referendum gegen die Asylgesetzrevision ab. Die Befürworter des Referendums hatten vordergründig die kostenlose Rechtsvertretung der Asylsuchenden, aber unter anderem auch das Recht des Staates, Leute für den Bau eines Asylzentrums zu enteignen, kritisiert.
In der Debatte vor der Abstimmung titelte der Tagesanzeiger am 30. April 2016: „Droht Hausbesitzern die Enteignung?“ Damit beruft sich die Tageszeitung auch auf einen offenen Brief, den Hans Egloff an Justizministerin Simonetta Sommaruga geschrieben hatte. Darin warnte er vor „massiven Eingriffen in fremdes Eigentum“. Egloff und der HEV „befürchteten, dass die Asylgesetzrevision die Grundlage für massenhafte Enteignungen schafft – zugunsten von neuen Asylzentren“ (Tagesanzeiger).

Eigenmietwertbesteuerung
„Die steuerliche Behandlung von Wohneigentümern ist ein politischer Evergreen“, schreibt die NZZ (11. Juni 2016). Dies, nachdem der Bundesrat trotz Empfehlung des Beirats Zukunft Finanzplatz bekannt gab, auf einen Systemwechsel vorerst zu verzichten. Ein Grund für diesen Entscheid ist eine Motion von Hans Egloff, die zurzeit noch hängig ist. Darin schlägt er ein Wahlrecht vor: Der Eigentümer soll selbst entscheiden dürfen, ob er entweder den Eigenmietwert besteuern lässt oder auf einen Teil der Steuerabzüge verzichtet. Der Nationalrat hat der Motion bereits 2014 zugestimmt.

Digitales Grundbuch
In der Sonntagszeitung vom 05. Juni 2016 geht es um einen weiteren parlamentarischen Vorstoss von Hans Egloff. Der Präsident des Hauseigentümerverbands möchte den digitalen Zugang zum Grundbuchamt, der aktuell über das Portal Terravis der Börsenbetreiberin SIX Group – die wiederum den Schweizer Banken gehört – funktioniert, verstaatlichen. Damit möchte Egloff die Datenschutzsituation verbessern und gegen die schleichende Privatisierung vorgehen. Zwar äussern sich einige Wirtschaftsvertreter inzwischen dagegen. Egloff brachte aber „eine Kommissionsmehrheit aus bürgerlichen und linken Nationalräten dazu“, den Bund mit dem Aufbau eines eigenen Systems zu beauftragen.

Formularpflicht für Vermieter
Am 08. Juni 2016 lehnt der Nationalrat eine Überarbeitung des Mietrechts durch den Bundesrat ab. Dieser hatte hauptsächlich gefordert, dass neue Mieter – falls sie dies wünschen – über den Mietzins des Vormieters informiert werden müssen. Der Tagesanzeiger vom 09. Juni schreibt, der Nationalrat sei deswegen gegen besseren Mieterschutz. Hans Egloff sieht dies anders und wurde bei seiner Kritik gegen die Revision von einer Mehrheit unterstützt. Er bemängelte die sogenannte Formularpflicht als „gigantischen Papierkrieg“. Ausserdem würden die Formulare „dazu missbraucht, um Streit mit den Vermietern anzuzetteln“ (Tagesanzeiger). In seinem Sessionsbericht (Zürcher Bote, Woche 24) schreibt Egloff, die Formularpflicht „wäre einer Aufforderung an die Mieter zum Vertragsbruch gleichgekommen“.Schliesslich hätte der Mieter einen Vertrag unterschreiben, dann aber vor Gericht einen tieferen Mietzins erzwingen können.

Anfangsmietzins
Das Bundesgericht hat zwei jungen Männer Recht gegeben: Diese hatten sich gegen „überrissene Anfangsmieten zur Wehr“ gesetzt (Tagesanzeiger, 04. Juni 2016). Damit muss ein Mieter bei Wohnungsnot in der entsprechenden Stadt oder Gemeinde (Leerwohnungsziffer kleiner als 1 Prozent) keine Zwangslage mehr nachweisen, um den Anfangsmietzins anfechten zu können. Der HEV gibt sich alarmiert und befürchtet eine Klagewelle, da die Hürde für eine Anfechtung nun viel zu tief gelegt sei. Der Tagesanzeiger zitiert Hans Egloff bereits auf der Frontpage. Dort nennt er den Entscheid „fatal“. Er führe dazu, dass „bei jedem Vertragsabschluss mit einer Anfechtung“ gerechnet werden muss.
Als Reaktion auf den Bundesgerichtsentscheid möchte Hans Egloff das Gesetz anpassen und Vermieter vor einer Klagewelle schützen. In der NZZ am Sonntag (19. Juni 2016) äussert Egloff die grosse Verunsicherung, die nach dem Entscheid herrsche: „Das verstösst gegen Treu und Glauben“. Deswegen soll nun gesetzlich festgelegt werden, dass eine Forderung nach Mietzins-Herabsetzung dann möglich ist, wenn sich der Mieter „in einer persönlichen oder familiären Notlage zum Vertragsabschluss gezwungen gesehen“ hat. Der Mieter müsse zeigen, „dass er keine vernünftige Alternative gefunden hat“, so Egloff weiter. Sein Vorstoss, der von 38 Parlamentariern unterschrieben wurde, soll eine Klagelawine verhindern und im Rat dementsprechend gute Chancen haben.

Erneuter Anlauf zur Reform des Eigenmietwertes, NZZ vom 29.6.16

Hans Egloff neu Präsident des Verwaltungsrates der Limmattalbahn AG, Medienmitteilung

Frau Sommaruga stellt uns als "Club von Hüslibesitzern" dar: Hans Egloff im Tages-Anzeiger vom 22.4.16

Enteignungen aufgrund des neuen Asylgesetzes? Offener Brief des HEV Schweiz vom 15.4.16

"Der Eigenmietwert - Die grosse Ungerechtigkeit" Hans Egloff in PRIVATE Das Geld-Magazin vom 16.3.16

"Wir lassen uns unser Edelweiss-Hemd nicht verbieten!" Hans Egloff berichtet Kurioses auf dem Altberg

"Mieter wollen immer mehr." Interview mit Hans Egloff im BLICK vom 5.3.15

"Ich bin ganz aus dem Häuschen!" Hans Egloff in der Schweizer Illustrierten bei der Taufe der HEV-Loki!

Interview mit Hans Egloff, NZZ, 27. Juni 2014: «Mit der Einschränkung der Pensionskassen-Bezüge für den Erwerb von Wohneigentum heizt der Bundesrat den Immobilienmarkt an.»

Eingriffe des Staates in den Immobilienmarkt: Die Geschichte wiederholt sich (nicht), 24. April 2014, Aargauer Zeitung, Gastbeitrag von Hans Egloff.

Das Gebot der Fairness gilt auch für Mieter, 10.12.13, Tages-Anzeiger, PolitBlog mit Hans Egloff

AUSFLUG DER SVP DIETIKON: Besuch bei Nationalrat Hans Egloff in Bern - Zürcher Bote, 29. September 2013

Erstmals stieg ein Bundespräsident auf den Altberg zwischen dem Limmat- und Furttal. Hans Egloff war dabei. - Furttaler, 20. September 2013

«Formulare schaffen keine Wohnungen» – Egloff in der Neuen Luzerner Zeitung, 4. September 2012

«Weitere Angriffe auf das Eigentum» – Egloff im Sankt Galler Tagblatt, 4. September 2012

Interview mit Hans Egloff – "Der Hauseigentümer", Ausgabe 13, Juli 2012
Der neue Präsident des Hauseigentümerverbandes Schweiz ist seit seiner Jugend politisch aktiv und engagiert sich bis heute buchstäblich an vorderster Front – im Nationalrat sitzt Hans Egloff in der ersten Reihe. Im Interview erzählt der Rechtsanwalt, der auch ein begeisterter Sänger ist, was ihn antreibt. Mehr: «Eigentum bedeutet Sicherheit und Freiheit»

Hans Egloff – Endlich wieder ein Limmattaler Nationalrat
Panorama - Newsmagazin des Handels- und Industrieverein Dietikon, Ausgabe 17 / 01/2012

Hat sich der Referenzzinssatz bewährt und ist die Anpassung auf den 1. Dezember 2011 richtig?
Wohnen Schweiz – Magazin für den gemeinnützigen Wohnungsbau, Ausgabe 4 / Dezember 2011